Woidke führt ein Zombie-Kabinett – Totale Realitätsverweigerung in Staatskanzlei
Zur Erklärung von Ministerpräsident Woidke und Finanzminister Crumbach erklärt FDP-Chef Zyon Braun:
Was wir heute erleben, ist ein Tiefpunkt der politischen Kultur in Brandenburg und politische Insolvenzverschleppung. Dass Herr Crumbach, der in Brandenburg das BSW gegründet hat und vor kurzer Zeit noch Interesse am Bundesvorsitz hatte, nun der SPD-Fraktion beitritt, um Dietmar Woidke rechnerisch die Macht zu retten und selbst Minister zu bleiben, beschädigt die Glaubwürdigkeit der Politik massiv. Die Brandenburger haben am Wahltag keine SPD-Alleinherrschaft gewählt, die durch Überläufer künstlich beatmet wird. Das Drehbuch, was dieser Tage als Rettung der Demokratie aufgeführt wird, bleibt ein Schmierentheater und ist auch eines Ministerpräsidenten unwürdig.
Zyon Braun
Wer die Partei wechselt, um eine gescheiterte Regierung zu retten, handelt nicht aus Überzeugung oder im Auftrag der Wähler, sondern im Auftrag seiner eigenen Karriere. Robert Crumbach darf nicht als Belohnung am Kabinettstisch verbleiben. Die Entscheidung von Dietmar Woidke, an Crumbach und den weiteren BSW-Ministern festzuhalten, verspielt die letzte Glaubwürdigkeit des Ministerpräsidenten. Ministerpräsident Woidke führt nun ein Zombie-Kabinett, statt das Land zu führen.
Es liegt jetzt am Ministerpräsidenten, zügig eine neue und stabile Mehrheit zu finden. Kann er dies nicht, müssen die Wähler über die Zukunft entscheiden.
Presseberichte
- „Schüsse von der Seitenlinie“ | Nordkurier | 6. Januar 2026
- „Woidke will mit der CDU sprechen: SPD beendet Koalition mit dem BSW in Brandenburg“ | Tagesspiegel | 6. Januar 2026
