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Heizungsgesetz: „Bezahlbares Heizen statt ideologischer Verbote“

Die FDP Brandenburg begrüßt die angekündigte Abschaffung des bisherigen Heizungsgesetzes und die Rückkehr zu mehr Technologieoffenheit beim Heizen. Gerade im Flächenland Brandenburg mit seinen ländlichen Räumen, älteren Gebäudebeständen und vielen Eigenheimbesitzern brauchen die Menschen praktikable und bezahlbare Lösungen statt ideologischer Vorgaben. Dazu erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP Brandenburg, Prof. Dr. Martin Neumann:

Das bisherige Heizungsgesetz hat viele Bürgerinnen und Bürger massiv verunsichert und Investitionen blockiert. Wer in der Lausitz, in der Prignitz, im Havelland oder im Spreewald ein Eigenheim besitzt, braucht Planungssicherheit statt staatlicher Bevormundung. Technologieoffenheit ist der richtige Weg.

Martin Neumann

Neumann verweist dabei auf einen energiepolitischen Grundsatz, den er seit Jahren vertritt:

Versorgungssicherheit, gesellschaftliche Akzeptanz, Wirtschaftlichkeit und Ökologie müssen in der Energiepolitik immer gemeinsam gedacht werden. Dauerhaft tragfähige Lösungen entstehen nur dann, wenn diese vier Ziele in einen vernünftigen Konsens gebracht werden.

Martin Neumann

Die FDP Brandenburg betont, dass Klimaschutz nur mit wirtschaftlicher Vernunft und gesellschaftlicher Akzeptanz funktionieren könne. Wärmepumpen seien ein wichtiger Bestandteil der Wärmewende, jedoch nicht überall die wirtschaftlich oder technisch sinnvollste Lösung.

„Brandenburg ist kein urbaner Ballungsraum mit flächendeckender Fernwärme. Viele Menschen leben im ländlichen Raum und müssen selbst entscheiden können, welche Heiztechnologie zu ihrem Haus, ihrem Einkommen und ihrer Region passt“, so Neumann weiter

Die Liberalen sprechen sich daher für einen technologieoffenen Ansatz aus: moderne Wärmepumpen, hybride Systeme, Biomasse, klimaneutrale Gase sowie perspektivisch Wasserstoff müssten gleichberechtigt berücksichtigt werden.

Zugleich fordert die FDP Brandenburg verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in klimafreundliche Technologien. Entscheidend seien bezahlbare Energiepreise, stabile Stromnetze und innovationsfreundliche Politik statt immer neuer Auflagen.

Die Lausitz kann zu einer Modellregion für moderne Energieversorgung und Wasserstofftechnologien werden. Brandenburg hat die Chance, beim Umbau des Energiesystems Vorreiter zu sein – mit Innovationen und marktwirtschaftlichen Lösungen statt mit Verbotspolitik.

Martin Neumann

Die FDP Brandenburg sieht in der Neuausrichtung der Heizpolitik einen wichtigen Schritt zurück zu mehr Vertrauen, Eigenverantwortung und wirtschaftlicher Vernunft.


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