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Brandenburgs Bildungspolitik ist gescheitert

Die neuen Zahlen zur Schulabbrecherquote in Brandenburg sind ein bildungspolitischer Offenbarungseid. 1.949 Jugendliche haben im vergangenen Schuljahr die Schule ohne Abschluss verlassen. Besonders dramatisch ist die Lage in der Prignitz: Dort verlässt fast jeder fünfte Schüler die Schule ohne Abschluss.

Ralf Tiedemann, stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Brandenburg, erklärt dazu:

Wenn in der Prignitz fast jeder fünfte Jugendliche ohne Abschluss die Schule verlässt, reden wir nicht mehr über Einzelfälle oder schwierige Biografien. Das ist das sichtbare Scheitern der Bildungspolitik der vergangenen Jahre.

Ralf Tiedemann

Während Unterricht ausfällt, Lehrkräfte am Limit arbeiten und Grundkompetenzen sinken, verliere sich die Landespolitik in Ankündigungen und Symbolpolitik.

Ein Schulabschluss ist die absolute Mindestvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und berufliche Perspektiven. Wer zulässt, dass ganze Regionen beim Bildungserfolg abgehängt werden, gefährdet den sozialen Zusammenhalt und die wirtschaftliche Zukunft Brandenburgs.

Ralf Tiedemann

Die FDP Brandenburg fordert eine konsequente Stärkung der Grundkompetenzen in Deutsch und Mathematik, mehr Eigenverantwortung für Schulen, verbindliche Sprachstandserhebungen, bessere Unterstützung für Lehrkräfte und eine praxisnahe Berufsorientierung ab den unteren Klassenstufen.

Bildungspolitik muss endlich wieder an Ergebnissen gemessen werden – nicht an Pressekonferenzen. Brandenburg braucht einen echten Kurswechsel statt weiterer Durchhalteparolen.

Ralf Tiedemann

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