Angriff auf Antisemitismusbeauftragten ist ein Alarmzeichen für unsere Gesellschaft
Zum Brandanschlag auf das private Grundstück des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten erklärt der FDP-Landesvorsitzende Zyon Braun:
Wenn Menschen, die Antisemitismus bekämpfen, zur Zielscheibe werden, dann brennt etwas Grundlegendes in unserer Gesellschaft. Das darf niemals zur Normalität werden. Jetzt braucht es eine schnellstmögliche und vollständige Aufklärung, um die Täter zu ermitteln und strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.
Zyon Braun
2026 darf nicht als Jahr in Erinnerung bleiben, in dem politisch motivierte Gewalt weiter eskaliert ist. Wer jetzt nicht entschlossen handelt, nimmt diese Entwicklung billigend in Kauf. Umso wichtiger ist es, diese Tat jetzt konsequent und zügig aufzuklären.
Antisemitismus muss an der Wurzel bekämpft werden. Jüdisches Leben darf in Brandenburg und in Deutschland niemals wieder Angst haben müssen. Wer hier lebt, muss sicher sein, auf der Straße, zu Hause und in der Öffentlichkeit. Wir wünschen Andreas Büttner und seiner Familie eine schnelle und vollständige Erholung.
Presseberichte
- „Staatsschutz ermittelt : Anschlag auf Brandenburgs Beauftragten gegen Antisemitismus“ | Tagesspiegel | 4. Januar 2026
