Innenminister löschen das letzte Lagerfeuer unserer Gesellschaft — Freiheit für den Fußball und seine Fans!
Zur Innenministerkonferenz und die Debatte um die Sicherheit in Stadien erklärt der FDP-Landesvorsitzende Zyon Braun:
Der Fußball und seine Fans brauchen Freiheit statt Generalverdacht. Wir lehnen personalisierte Tickets, Kollektivstrafen und Gesichtserkennung im Stadion strikt ab. Statt alle Fans zu kriminalisieren und unter Generalverdacht zu stellen, muss der Rechtsstaat Gewalttäter konsequent und individuell zur Rechenschaft ziehen. Auf Auslands-Roadshows wirbt der deutsche Fußball mit den vollsten Stadien und der besten Stimmung. Diese Attribute gehören der Vergangenheit an, wenn Überwachungsexperimente die Regel sind und ganze Kurven kriminalisert werden. Wer das letzte Lagerfeuer unserer Gesellschaft löscht, zerstört ein Stück Identität dieses Landes. Stadien sind keine rechtsfreien Räume, auch nicht für Innenminister mit Überwachungsphantasien. Darüber hinaus wäre es ein positives Zeichen, wenn die Innenminister Aktionen, Fanläufe und Proteste in Stadien der letzten Tage und Wochen anerkennen würden. Wer jetzt umdenkt, kann Vertrauen zurückgewinnen.
Zyon Braun
Zur Position der Brandenburger Landesregierung erklärt Braun weiter:
Vereine wie der FC Energie Cottbus sind Identität, Zusammenhalt und ein echter Wirtschaftsfaktor für ganze Regionen. Innenminister Wilke muss auf der Innenministerkonferenz Haltung zeigen und diese Vorschläge klar ablehnen. Brandenburg hat gewaltige Herausforderungen, aber der Fußball gehört ganz sicher nicht dazu. Ein Innenminister, der das nicht erkennt, setzt die Prioritäten am falschen Ende.
Zyon Braun
