FDP Brandenburg

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SPD trennt Ehrenamtler in zwei Klassen

Die FDP Brandenburg kritisiert den Beschluss des SPD-Landesverbandes, im Zuge einer möglichen Verwaltungsstrukturreform einseitig die politisch ehrenamtlichen Kreistagsmitglieder mit finanziellen Entlastungen und Ermäßigungen zu unterstützen. „Die Sozialdemokraten teilen die Ehrenamtler in unserem Land in zwei Klassen.“, so der Landesvorsitzende Axel Graf Bülow. „Politische Mandate in Kreistagen mögen anspruchsvoller sein als manch anderes Ehrenamt. Jedoch sind auch Ehrenämter im Sport- und Sozialbereich mit Aufwand verbunden. Wenn diese keine Berücksichtigung finden, werden zehntausende Menschen behindert und demotiviert und damit Strukturen gefährdet.“

Generalsekretärin Jacqueline Krüger ergänzt: „Grundsätzlich ist jede Initiative willkommen, die die Vereinbarkeit von ehrenamtlichem Engagement, Beruf und Familie in unserem Land fördert. Der SPD geht es hier aber weniger um Verbesserungen in der Sache als vielmehr darum, eine in der Sackgasse steckende Reform schönzureden und den unmittelbar negativ Betroffenen mit zusätzlichem Geld doch noch schmackhaft zu machen. So durchschaubar dieses Spiel ist, so zynisch ist es gegenüber jenen, die nicht in den Genuss von Förderungen kommen würden.“

Bülow und Krüger erneuern ihre Forderung an die Landesregierung, auf die Verwaltungsstrukturreform zu verzichten: „Allein durch mehr interkommunale Zusammenarbeit und die Nutzung der Potenziale der Digitalisierung ließen sich Verwaltungsstrukturen so gestalten, dass sie auch in 30 Jahren noch wirtschaftlich sind und den Bürgern kurze Wege ermöglichen. Die Reform in der geplanten Form braucht kein Mensch.“


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